Godfrey Ho gilt als Meister des Hongkonger B-Movie-Actionfilms. Viele seiner Filme sind jedoch Z-Movies, die mit der „Cut-and-Paste“-Technik entstanden. Er drehte Material für einen Film, oft mit weißen Schauspielern für den Export, und schnitt die Szenen dann in mehrere andere Filme ein. Dabei mischte er sie mit Material aus alten, unfertigen oder unveröffentlichten asiatischen Filmen (darunter thailändisches, chinesisches und philippinisches Material). Anschließend versuchte er, die Geschichte durch Synchronisation und Voice-over einigermaßen zusammenhängend zu gestalten. So hatte er vier oder fünf Filme mit dem Budget von nur einem. Ho gibt an, dass ihm dieser Filmstil von Produzent Joseph Lai aufgezwungen wurde. Nach 25 Jahren als Regisseur von Genrefilmen in Hongkong, Taiwan und den Philippinen zog er sich weitgehend von der Regie zurück. Zuletzt unterrichtete er Filmproduktion an der Hong Kong Film Academy.