Beatrice Arthur (geb. Bernice Frankel; 13. Mai 1922 – 25. April 2009) war eine US-amerikanische Schauspielerin und Komikerin. Geboren und aufgewachsen in Brooklyn, New York City, begann Arthur ihre Karriere 1947 auf der Bühne und erntete Kritikerlob, bevor sie ab den 1970er-Jahren durch ihre Fernsehrollen als Maude Findlay in den beliebten Sitcoms „All in the Family“ (1971–1972) und „Maude“ (1972–1978) sowie später in den 1980er- und 1990er-Jahren als Dorothy Zbornak in „Golden Girls“ (1985–1992) weltweite Bekanntheit erlangte. Sie gewann im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Auszeichnungen, angefangen mit dem Tony Award 1966 als Beste Nebendarstellerin in einem Musical für ihre Rolle als Vera Charles in „Mame“. Sie wurde 1977 für „Maude“ und 1988 für „Golden Girls“ mit dem Emmy Award als Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie ausgezeichnet. Arthur erhielt mit neun Nominierungen die drittmeisten Nominierungen für den Primetime Emmy Award als Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie; nur Julia Louis-Dreyfus (11) und Mary Tyler Moore (10) wurden häufiger nominiert. 2008 wurde sie in die Television Hall of Fame der Academy aufgenommen. Zu ihren Filmen zählen „Lovers and Other Strangers“ (1970) und die Verfilmung von „Mame“ (1974). 2002 feierte sie mit ihrem Ein-Frau-Stück „Bea Arthur on Broadway: Just Between Friends“ große Erfolge. In einem Nachruf wurde Arthur als „große Schauspielerin mit tiefer Stimme“ beschrieben, deren messerscharfe Komik sie zum Fernsehstar machte. Im Zweiten Weltkrieg diente sie in der Reserveeinheit der Frauen des US Marine Corps.